Zwischen Bangkok & Palmen #70
- Renke Schulz

- 16. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Hühnchen, mal anders
Moin moin und Sawadee krap,
letztes Wochenende war ich zum Grillen bei den Arbeitskollegen meiner Freundin eingeladen.
Eigentlich hatte ich nichts Besonderes erwartet. Es gab thailändisches BBQ, Moo Kratha genannt: Schwein, Rind, Gemüse, Pilze und jede Menge leckere Soßen. Meine Chili-Soße "ohne Chilis" musste ich mir allerdings vorsichtshalber selbst besorgen.
Wir saßen also gemütlich zusammen, haben gegessen und uns unterhalten.
Irgendwann wurde mir etwas gereicht.
„Hier, Hühnchen.“
Ich habe es einfach gegessen.
Und zu meinem Erstaunen musste ich feststellen: Es schmeckte tatsächlich nach Hühnchen. Und zwar verdammt lecker.
Kurz darauf schaute mich meine Freundin etwas irritiert an.
„Hä? Wo ist denn das Hühnerherz? Hast du das etwa schon gegessen?“
Äh … ja.

Damit hatte ich also ganz nebenbei zum ersten Mal in meinem Leben Hühnerherz gegessen.
Und ich muss sagen: Ich war begeistert.
Danach wurden mir direkt Vier weitere gereicht.
Was ich daran eigentlich schön finde: Auch nach fast acht Jahren in Thailand gibt es immer noch Dinge, die ich zum ersten Mal mache.
Manchmal sogar, ohne es vorher zu wissen.
Apropos neue Dinge entdecken: Das haben meine Freundin und ich vor Kurzem auch bei einer Kunstausstellung im Cloud 11 gemacht. Was wir dort entdeckt haben, könnt ihr euch im neuen Video anschauen:
Postkarte aus Thailand
Da wir gerade bei essbaren Tieren sind, gibt es heute als Postkarte eine Katze.

Die hier natürlich nicht zum Verspeisen ist.
Denn Katzen genießen in Bangkok erstaunlich viele Freiheiten. Es gibt jede Menge freilaufende Katzen, die offensichtlich genau wissen, dass ihnen hier kaum jemand etwas anhaben will. Ob Hauskatze oder Straßenkatze – viele werden erstaunlich gut behandelt und gehören irgendwie ganz selbstverständlich zum Stadtbild.
Und jetzt ihr:
Welche Speise hat euch zuletzt völlig unerwartet überrascht – positiv oder negativ?
Mit herzliche Grüße aus Bangkok,
Renke
Thailand teilt: Zwischen Bangkok & Palmen
Zum Schluss noch ein kleiner Hinweis:
Vielen lieben Dank, dass ich diese kleine Geschichte aus meinem Alltag mit euch teilen durfte.
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