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  • Renke Schulz

Oh, wie schön ist Thailand


Moin moin,

vor circa fünf Monaten bin ich zurück nach Thailand geflogen. Man macht sich natürlich Gedanken, wie es wohl sein wird, und vielleicht sind die Erinnerungen nicht mehr so akkurat wie gedacht. Vielleicht hat sich auch einiges geändert, oder man stellt fest, dass man eigentlich etwas ganz anderes vermisst hat und deshalb neu überrascht sagen kann "Oh, wie schön ist Thailand".

Auf bestimmte Sachen kann man sich natürlich verlassen:

Hitze, Stau, schlechte Luft und scharfes Essen.

Das sind aber nicht gerade die Gründe, die mein Herz vor Vorfreude auf Thailand schneller schlagen lassen.

Natürlich nimmt meine Freundin unangefochten den ersten Platz dafür ein. Doch damit auch genug der Schleimerei, heute soll es nicht um das Offensichtliche gehen.


Bangkok Skybar

Nach ein paar Wochen fallen einem doch ganz andere Umstände auf, die einem zeigen, wie schön Thailand sein kann. Dies können Kleinigkeiten und ganz Alltägliches sein.

Eines Tages ist man abends mit dem Auto unterwegs, muss aussteigen und plötzlich spürt man es auf der Haut. Die abendliche Frische, die einen an Armen und Beinen mit sanftem Kribbeln umgibt.

Damit sind alle langen Hemden und Hosen in die Tiefen des Kleiderschrankes verbannt.


Doch was ist nun das Besondere an Thailand?

Der durchgehende Sommer, denn egal in welchem Monat:

Man kann dieses Gefühl von 19 Uhr bis 6.00 morgens immer wieder erleben.

In den nachfolgenden Stunden gewinnt dann das Phänomen namens Hitze die Oberhand.

Man kann das eine wohl nicht ohne das andere haben.


Und so bringt ein abendlicher Besuch eines Supermarktes die unerwartete Erkenntnis, die man nun viel bewusster wahrnehmen und ausleben kann:

Es ist das Leben draußen auf der Straße in den Abendstunden, das ich vermisst habe und ich nun wieder täglich ausleben kann.


Sich draußen hinzusetzen, und bei angenehmer Brise und Wärme den Moment zu genießen ist etwas sehr schönes. Wenn man merkt, wie sehr man etwas vermisst hat, ist das Wiedererleben umso intensiver.

Auch das Schlendern über die Märkte mochte ich vorher schon sehr. Doch als ich unbewusst mehrmals im Kreis gegangen bin, immer wieder den Blick auf die (gleichen) Stände gerichtet, musste ich mir selbst eingestehen: Oh, wie habe ich das vermisst.

Ja, die Unterschiede bei den zu verkaufenden Waren sind manchmal nicht sehr vielfältig, und ein mehrmaliges Passieren der Stände ändert das Angebot auch nicht.

Doch es ist eine ganz eigene Atmosphäre, die diese kleinen engen Gassen versprühen. Zwischen Essen und T-Shirts, Frucht-Smoothies und Schuhen, Taschen und Hygieneartikeln, Süßigkeiten und Kakteen, fühle ich mich wohl und bin gerne bereit, noch ein paar weitere identische Runden zu drehen.



Und ich war lang genug weg, um jetzt erst einmal ein paar Runden nachholen zu müssen, und jede einzelne steigert die Freude, wieder in Thailand zu sein.

Meistens bleibt es dann auch bei dem Herumschlendern und ein großer Markteinkauf liegt mir eher fern. Zur Abwechslung etwas, was ich nicht vermisst habe.


Doch da gibt es eine Schlickerei, auf die ich nur sehr sehr schwer verzichten kann.

Diese hat inzwischen solche Auswüchse angenommen, dass ich mir täglich eine Leckerei davon gönne.

Bedenkt man die thailändischen Umständen zur Tageszeit, halte ich dies auch für angebracht.

Und dann natürlich noch ab und zu ein Zweites am Abend, für den Genuss.



Es geht um Eiscreme und dabei spielt die Art absolut keine Rolle:

Kokosnuss-Eis

Supermarkt-Eis

Veganes-Eis

Frucht-Eis

Wasser-Eis


Der Stand auf dem Markt , der zuerst entdeckt wird, gewinnt. Das Angebot ist eher zweitrangig, denn wer zögert, dem ist länger warm.

Genauso wenig Zurückhaltung habe ich bei meinem nächsten Highlight.

Es unterscheidet sich vom Speiseeis nicht allzu sehr. Und doch ist das Erlebnis ein anderes.


Getränke auf Eis.

Angefangen beim Kaffee, über grünen Tee und Softdrinks oder Fruchtsäfte und Smoothies.


Sowohl für unterwegs, als auch wenn man einkehrt, erleichtert es jeden Aufenthalt in der Sonne und im Schatten. Ein schön angenehm erfrischendes Gefühl.


Kombiniert man alle bisherigen genannten Punkte, kommt man auf ein wunderschönes Abendessen am Markt mit Eis als Vor-, Haupt- und Nachspeise.

Livemusik oder malerische Kulisse runden das Erlebnis dann noch ab.

Thailand Draußensitzen

Kulisse bringt uns zu einem weiteren meiner Highlights.


Bangkok selber.


Ja, ich moniere Hitze, Stau und schlechte Luft, und doch hat die Stadt mit ihrer Hektik und dem Gewusel auch etwas Anziehendes.

Das Treiben in den engen Straßen und an den S-Bahn Stationen, die vollen Einkaufshallen und der stetige Verkehr auf den Straßen. Man fühlt sich mitten im Leben und am Puls des Geschehens.

Doch, wenn wir ehrlich sind, kann dies auch schnell überhand nehmen und die richtige Dosierung ist entscheidend. Was liegt also näher als sich ein bisschen Kontrastprogramm zu suchen.


Wie praktisch, dass Thailand als Urlaubsort bekannt ist und so ein bisschen Sand zwischen den Füßen zu spüren äußerst angenehm ist. Ich habe mich nie als den Strandurlauber gesehen und eine Reise ans Meer als erstes Ziel nie Betracht gezogen, doch auch hier muss ich mich eines besseren belehren.



Da reicht es auch nur, mit den Füßen ins Wasser zu gehen und schon wurde mir bewusst: Oh wie sehr habe ich dies vermisst.


Dass das Wasser dabei ungefähr die gleiche Temperatur wie die Luft hat, ist nicht so entscheidend.

Ihr wisst ja nun womit man sich in Thailand seine Erfrischung holen kann.

Gegebenenfalls macht man dann auch beides zusammen.

Und wie war das nochmal mit dem Abrunden?

Solche Szenerien gibt es dann noch zusätzlich:

Thailand Sonnenuntergang

Doch diese sollten einen ganz eigenen Beitrag erhalten.

Abschließend muss ich sagen, dass sich zum einen meine Vorfreude auf Thailand bestätigt hat, und ich noch zusätzlich von vielen Kleinigkeiten positiv überrascht wurde.

Mit vermissten Grüßen,

Renke P.S.: Wenn du eine weitere Überraschung in Thailand erfahren willst, schaue dir diesen Bericht an: www.thailandteilt.net/post/thailands-windräder


Pinn mich:


Das Beste an Thailand


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